Stadtentwicklung

Gegenstand und Zweck der Gesellschaft ist die Planung der Sennestadt, die Durchführung der Planung und alle dazu erforderlichen Geschäfte.

Sennestadtmodell

Wie alles begann

  • 1954 gewinnt Prof. Dr. Hans Bernhard  Reichow den städtebaulichen Wettbewerb zur Errichtung der Sennestadt
  • 1956 wird die Sennestadt GmbH gegründet
  • 1957 Bezug der ersten Wohnung
  • 1964 die Gemeinde Senne II wird alleinige Gesellschafterin der Sennestadt GmbH
  • 1965 Sennestadt wird Stadt
  • 1973 Eingemeindung zur Stadt Bielefeld
  • 1973  stellt die Sennestadt GmbH ihre Aktivitäten ein, die Stadt Bielefeld übernimmt die Planungshoheit
  • 1978 wird im Flächennutzungsplan die Verlängerung der Württemberger Allee vorgesehen. Die Aufstellung des Bebauungsplanes wird zum politischen Zankapfel
  • 1981 Wettbewerb zur Zentrumgestaltung
  • 1994 – 1997 bauliche Realisierung des Zentrums
  • 1995 wird die Sennestadt GmbH reaktiviert, um den Bebauungsplan Württemberger Allee fertig zu stellen
  • 2005 feiert die Sennestadt ihr 50-jähriges Bestehen
  • 2005 scheitert der Bebauungsplan Württemberger Allee nach positiver Empfehlung der Bezirksvertretung im Stadtrat

Situation der Sennestadt nach 50 Jahren

  • Sennestadt ist Prototyp einer Nachkriegssiedlung (vom Land gefördert)
  • Wohnungsbau der 50er und 70er Jahre
  • Auffällige Sozialstruktur (Demographie, Migrationsentwicklung)
  • Nach kommunaler Neugliederung bleibt “Insellage” und Wunsch nach besserer ÖPNV-Anbindung
  • Erweiterung der Ortsteile Heideblümchen, Eckardtsheim und Dalbke verstärkt die ÖPNV-Problematik
  • Neue Zentrumsgestaltung auf der Suche nach einem zentralen Begegnungspunkt
  • Württemberger Allee als Hauptziel der Planungswerkstatt 1995 wird nicht realisiert

Sennestadt befindet sich im Wandel – am Scheideweg. Es geht um die Gestaltung der Zukunft!

  • Idealtypische Stadtgestaltung von Prof. Reichow noch zeitgemäß?
  • Planungswerkstatt von 1995 – Evaluation ist notwendig. Und dann?
  • Wirtschaft, Soziales, Kultur – auf der Suche nach Identifikation?
  • Perspektive der Demographie und Migrationsentwicklung?
  • Was kann Stadt(teil)entwicklung des sozialen Ausgleichs leisten?
  • Was können neue Wohnformen und Quartiersentwicklung leisten?
  • Strukturwandel (Schilling) – Entwicklungspotenzial von innen heraus?
  • Einfluss von stadtteilübergreifenden Beziehungen und Entwicklungen?

Ziel der Hauptakteure ist die integrierte Stadtentwicklung. Das bedeutet Profilschärfung und damit Imageverbesserung der Sennestadt. Die Sennestadt möchte Prototyp der stadterneuerten Nachkriegssiedlung sein! Diese Strategie kann nur Erfolg haben, wenn es gelingt, die verschiedenen Bewohnergruppen zum aktiven Mitmachen zu motivieren und zu gewinnen.

Das Förderprogramm “Stadtumbau West” bietet eine Chance zur Weiterentwicklung der Sennestadt.

Nähere Informationen finden Sie auf den Seiten der Stadt Bielefeld.