Schillinggelände

Geschichte 

Das Schillinggelände wurde von 1884 bis 1991 als Eisengießerei und später als Eisenwerk für die Armaturenherstellung genutzt. Durch die jahrzehntelange industrielle Nutzung war das Gelände mit produktionsspezifischen Schadstoffen belastet. Nach Schließung des Werkes erfolgten auf Veranlassung der Sennestadt GmbH vom damaligen Grundstückseigentümer, dem TYCO-Konzern, notwendige Sanierungsuntersuchungen und Gefährdungsabschätzungen. Das Ingenieurbüro Slomka und Harder, Langenhagen,  entwickelte ein Sanierungskonzept, das unter Aufsicht des Umweltamtes der Stadt Bielefeld umgesetzt wurde. Das Abbruchunternehmen Landwehr aus Herzebrock-Clarholz entsorgte Gefahrstoffe, sortierte recyclebare Materialien und bereitete ca. 30.000 Tonnen Beton- und Ziegelreste vor Ort in einer Brechanlage auf, die beim Bau der Autobahn A33 auf Bielefelder Gebiet verwendet wurden.

Nach Abschluss der Sanierung wurde das Gelände begutachtet und schadstofffrei an die Sennestadt GmbH übergeben.

Städtebauliche Entwicklung

Im Jahr 2011 beginnt die Sennestadt GmbH mit der städtebaulichen Entwicklung des Geländes. Hierbei gilt es, demografiepolitische Akzente zu setzen. Grundlagen der weiteren Planung sind:

­        – Die Machbarkeitsstudie zur Umnutzung des Industriegrundstücks, 2001/2002

­        – Die Umweltverträglichkeitsstudie für das Schillinggelände, 2003

­        – Der Masterplan Wohnen der Stadt Bielefeld, 2007

­        – Die wohnungspolitischen Leitlinien der Stadt Bielefeld, 2008

­        – Das aktualisierte integrierte Stadtentwicklungskonzept Stadtumbau Sennestadt, 2010

­        – Das Ergebnis des Wettbewerbs „Park- und Spiellandschaft Sennestadt“, 2010

­        – Der Demographiebericht der Stadt Bielefeld, 2010

­        – Die Vorplanungsstudie zur Umgestaltung der Paderborner Straße (L 756), 2010.

Vermarktung  

Die Bauleitplanung mit dem Beschluss eines Bebauungsplanes wird voraussichtlich bis Ende 2012 dauern. Im Jahr 2013 sollen Kanäle und Baustraßen geplant und gebaut werden, so dass Interessenten ab 2014 Grundstücke erwerben und auf dem Schillinggelände bauen können.

Grundstücksinteressenten können bereits jetzt ihr Interesse bei der Sennestadt GmbH anmelden.

Füllen Sie dazu einfach unseren kurzen Fragebogen aus und faxen oder mailen uns Ihre Antwort.